Selbstverständnis und Juryarbeit
Der Nachwuchspreis will jene Kleinkunst fördern, die Neues entdeckt und wagt, ausgetretene Wege verlässt und vor allem den Zeitnerv der jungen Generation widerspiegelt. Er versteht sich als Förderpreis für neue Spielarten in der deutschen Kleinkunst. Es gilt, in allen drei Kategorien Ungewöhnliches und Bemerkenswertes, Freches und Mutiges aufzuspüren. Ziel des Preises ist es, die Arbeit der ausgezeichneten Künstler zu fördern und ihnen zu größerer Bekanntheit zu verhelfen.
Der Nachwuchspreis konzentriert sich ausschließlich auf den Kleinkunstbereich oder mit anderen Worten: Auf die Kleine Form der Bühnenkunst.
Der Nachwuchspreis wird ausschließlich an darstellende Kleinkünstler verliehen (Autoren, Komponisten und Theoretiker können nicht ausgezeichnet werden). Als Preisträger kommen Künstler in Frage, deren Wirkungsbereich in den Neuen Bundesländern liegt oder lag.
Gesucht sind Künstler, die mit einfachen Mitteln und ohne den Aufwand ausgefeilter und hoch spezialisierter Technik Leben, Witz und Charme auf die Bühne zaubern, die durch Spontaneität, Engagement, Witz und Mut zu Neuem bestechen und die es verstehen, ihr Publikum zu begeistern.
Längst ist der Preis eine solide Institution auf der Leipziger Lachmesse und erfreut sich in und außerhalb der Kleinkunstszene einer immer größeren Beliebtheit.
Zu den Bewerbungsanforderungen.
Die Jury:
Eine unabhängige Fachjury, die in regelmäßigen Abständen neu besetzt wird, entscheidet über die Preisträger. Die Jury setzt sich zusammen aus Journalisten, Redakteuren, Künstlern und Fachexperten aus dem Kleinkunstbereich. Alle Jurymitglieder sind aufgefordert, Künstler zu suchen, deren Programme neuartig und auszeichnungswürdig im Sinne des Selbstverständnisses des Nachwuchspreises sind.
| In diesem Jahr ist es die Berlinerin Beate Moeller, Kabarettexpertin, Autorin, Journalistin und Producerin für alle ARD-Anstalten sowie diverse Zeitungen und Zeitschriften. (Bild: privat) |
| Außerdem dabei Harald Pfeifer, Publizist und MDR-Funkredakteur aus Leipzig und bereits seit 1999 festes Jurymitglied. (Bild: privat) |
| Der dritte Experte im Bunde ist André Kudernatsch, selbst Cabinet-Preisträger im Jahre 2002, von "Kudernatsch Klappkautsch" aus Erfurt. (Bild: Sven Gatter) |
